Die Terrasse auf dem Altar der Heimat – meine Empfehlung

Seit zwei Tagen scheint die Sonne in Rom. Heute hatten wir wunderbare 19 Grad! An solchen Tagen liebe ich es mit dem Lift auf das Nationaldenkmal, das sogenannte Vittoriano, zu fahren. Wir Römer mögen es zwar nicht besonders, weil es so gross und weiss und so pathetisch ist, aber von der Terrasse der “alten Schreibmaschine“, wie die Römer es spöttisch nennen, ganz oben geniesst man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt. Diesen sollte sich kein Rombesucher entgehen lassen. Ich bette diese Auffahrt gerne in meine Stadtspaziergänge ein und lege meinen Gästen Rom im wahrsten Sinn des Wortes zu Füssen! Das von mir im Dezember geschossene Bild mag Ihnen einen kleinen Vorgeschmack geben…

PS. verliebte Paare sollten dort am späten Nachmittag hingehen – es ist soooo romantisch!

Blick vom Nationaldenkmal Vittoriano Altare della Patria

 

 

CONTEMPORARY ART DAY – Tag der zeitgenössischen Kunst in Rom am 05.10.13

Ein ganzes Jahr wurde darauf gewartet, nun ist es endlich soweit, und er steht sprichwörtlich vor der Tür – der neunte Tag der zeitgenössischen Kunst in Rom. Es ist ja bekanntlich immer so, große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, und auch in diesem Jahr bereiten sich seit Monaten viele interessante Museen und hoffnungsvolle Künstler auf den “Tag der Tage” vor. Es wird unter Garantie ein Fest der zeitgenössischen Kunst gefeiert, zu dem es viele Römer und ihre Gäste zieht, zumal das Flair dieser Stadt den Erfolg mitbestimmt. Kommen Sie mit auf eine imaginäre Vorausschau und freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Tag, den die Kunst bereithält…

 

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Steve McCurry im Macro Testaccio, Rom

Gestern war ein wundervoller Tag. Es war frühlingswarm, die Sonne schien mir das Glück direkt ins Herz… Was also mit einem solch tollen Tag machen? …Ich bin ins MACRO Testaccio in die Ausstellung des Fotografen Steve McCurry gegangen.

Die Pavillons des gesamten architektonischen Komplexes des heutigen MACRO Testaccio wurden zwischen 1888 und 1891 durch Gioacchino Ersoch erbaut und sind wichtige Zeugen des Übergangs in der Architektur zwischen dem Klassizismus und der Mondernität. Der ehemalige Schlachthof wird als eines der wichtigsten Industriegebäude Roms angesehen und ist ein interessantes Beispiel der “Industrie-Archäologie”  unserer Stadt. 2002 wurden 2 der Pavillons des ehemaligen Schlachthofes dem MACRO überlassen worden, mit dem Ziel zeitgenössische Kunst unter das Publikum zu bringen. weiterlesen...

Neujahreswünsche aus Rom…

„Unsere größten Erlebnisse sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.“

Jean Paul (1763-1825)

Liebe Gäste,

Sie haben meinem Team und mir viele solcher stillen Momente geschenkt im vergangenen Jahr. Sie haben Rom mit glänzenden Augen angeschaut, Ihre Rückenschmerzen in den vatikanischen Museen tapfer überstanden und sind mit uns auch bei 35 Grad über den Palatinhügel spaziert. Sie sind mit mir nach Kampanien gefahren und haben ein neues Abenteuer mit mir gewagt.

Für all das Vertrauen, die Treue und die Zuneigung danken wir Ihnen vom ganzen Herzen und wünschen Ihnen Gesundheit, Glück, Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und viele, viele unvergessliche Reisen – vielleicht sogar wieder nach Rom!!!

Ihre Agnieszka & Team

Wer ungeduldig ist, den belohnt das Leben – Mario Testino im Palazzo Ruspoli

Mit der Liebe zur Kunst ist es schon erstaunlich. Während ich mir die Ausstellung zu „Filippino Lippi“ in der Scuderie del Quirinale mit nur wenigen anderen Besuchern teilen musste, stand ich mir wenige Tage später vor dem Berliner Bode-Museum die Beine in den Bauch und feilschte um die letzten vier (!) Karten des Tages, um mir die „Gesichter der Renaissance“ anzuschauen. Und das um 10 Uhr Vormittags! Auch Rom kennt solche Spektakel. Erst im letzten Jahr zeigte die Scuderie Werke von Caravaggio und die Schlange vor dem Eingang zog sich bis zu einer kleinen Hinweistafel, die verriet: „Ab hier warten sie vier Stunden“. Ich kam, sah und ging…höchste Zeit für Alternativen!

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