Audrey in Rom

Der Filmklassiker „Frühstück bei Tiffany“ wird 50 Jahre alt und das nimmt das „Museo dell’Ara Pacis“ in Rom zur Gelegenheit, der großen Audrey Hepburn posthum den roten Teppich auszurollen. Nicht, dass die schöne Audrey nicht sowieso (fast) allgegenwärtig in der Stadt ist. Schnappschüsse aus ihrem Film „Ein Herz und eine Krone“ von 1953 gibt es in allen Formaten zum Mit-nach-Hause-nehmen und zum Zurück-nach-Rom-träumen.  Ich habe selbst so ein Schätzchen und schäme mich kein bisschen dafür, es vor ziemlich genau 10 Jahren bei meinem allerersten Aufenthalt in Rom als ziemlich billigen Druck erstanden zu haben – es sei angemerkt, dass ich den Film damals überhaupt nicht kannte. Mein Filmwissen wuchs, meine Liebe zu Rom blieb und das Bild von Audrey ebenfalls.

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Raumschiffe im MACRO Testaccio gesichtet

Marco Tamburro, Maler und Fotograf aus Perugia, zeigt noch bis zum 20.11. diesen Jahres über 30 seiner Werke im MACRO Testaccio. Seine Bilder sind verstörend und anregend zugleich, denn Tamburro setzt seine Ideen zwar mit dem Pinsel um, nutzt aber das Auge des Fotografen.

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Perugino – ein Künstlerschicksal in der Renaissance

München – nach landläufiger Meinung immerhin die nördlichste Stadt Italiens – zeigt zurzeit eine überschaubare und sehr schöne Ausstellung zu „Perugino – Raffaels Meister“. Der Titel zeigt das Dilemma, denn obwohl Perugino zu Lebzeiten einer der bekanntesten und begehrtesten Künstler war, würdigt die Nachwelt ihn zwar wohlwollend, aber vor allem als (angeblichen) Lehrer Raffaels, in dessen Schatten er bis heute steht. Der Schüler sticht den Meister aus? Wenn das mal kein Anlass ist, in Rom auf Spurensuche zu gehen!

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Rom hat wieder Rhythmus im Blut

Wenn ich an Jazz denke, dann denke ich an u.a. Louis Armstrong, an Südstaaten-Akzent und New Orleans oder an verrauchte Clubs in New York. Aber im November zieht es die Jazz-Gemeinschaft – wer hätte das gedacht! – in die ewige Stadt, die zum 35. Mal zum Zentrum von Dixieland und Bebop wird.

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Borgia – Familienmanagement in der Renaissance

Liebe und Leidenschaft, Mord und Todschlag – das sind die Zutaten für einen richtig guten Fernsehabend. Und wenn wir das gleich an sechs Abenden genießen dürfen, so wird eine ganze TV-Saga daraus, die in diesem Fall auf eine der schillerndsten Gestalten der Renaissance und seine Familie beruht: Rodrigo Borgia, der spätere Papst Alexander VI. ist das ehrgeizige Projekt des ZDF, das gestern in die vierte Runde ging.

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Borgia – ein Name und viele Mythen

Ab morgen läuft im ZDF ein 6-Teiler über die Familie Borgia und den berühmt-berüchtigten Papst Alexander VI Borgia…

Ich werde mir die Sendungen anschauen und bin schon sehr gespannt, wie der Papst und seine Familie dargestellt werden. Es gibt ja kaum einen Papst, der so sehr die Gemüter bewegt. Was halten Sie von diesem Papst und seiner Tochter Lucrezia Borgia?