Veröffentlicht: Sonntag, Dezember 2, 2012 von Agnieszka Berlin

Es geht wieder los! Advent und Weihnachten in Rom

Wie der Rest der Welt (oder besser gesagt, große Teile davon) bereitet sich auch Rom auf Weihnachten vor. Überall kehrt langsam Ruhe ein. Mit großen Weihnachtsmärkten, wie Deutschland sie kennt, kann die ewige Stadt zwar nicht aufwarten, doch dafür lebt eine andere schöne Adventstradition umso mehr: Krippen!

Nun kann man bei Krippen zwar nicht ganz sauber von einer “römischen” Erfindung sprechen, aber weit entfernt von der Wahrheit ist es auch wieder nicht: immerhin spricht man die Erfindung der Krippe niemand geringerem als dem heiligen Franz von Assisi zu, der die Szene der Heiligen Nacht mit echten Menschen und Tieren darstellte, um damit die Menschen wieder mehr für Weihnachten zu begeistern. Denn dem Mittelalter war das Wesen von Weihnachten fremd geworden.

Nun liegt Assisi nicht weit von Rom entfernt und noch im 13. Jahrhundert findet sich in Santa Maria Maggiore eine erste Krippendarstellung. Bis zur “echten” Krippe mit beweglichen Figuren sollte es aber noch ein paar Jahrhunderte dauern. Vor allem der Barock mit seinem Hang zur Dramatik fand wieder Gefallen daran.

Heute sind Krippen nicht nur liebgewonnene Zimmergenossen zur Weihnachtszeit, sondern vor allem auf den Plätzen und in den Kirchen gehört es dazu, die Figuren im Advent aufzustellen. So gut wie jede Kirche Roms hat ihre eigene Krippe und es ist eine wunderschöne Einstimmung auf das Christfest, sich einige von ihnen anzusehen! Die größte steht in der Kirche Santi Cosma e Damiano, die älteste eben in Santa Maria Maggiore. Und die schönste? Das entscheiden Sie! Ich verspreche Ihnen, in Rom findet wirklich jeder seine Lieblingskrippe. Haben Sie sie schon gefunden?

Jessica Löscher für Agnieszka-Berlin.com

 

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