Veröffentlicht: Samstag, September 1, 2012 von Agnieszka Berlin

Eine Liebeserklärung an Rom

Endlich! Nach Barcelona (Vicky Christina Barcelona) und Paris (Midnight in Paris) widmet Starregisseur Woody Allen endlich auch einen Film der Ewigen Stadt. Wurde aber auch höchste Zeit! Dem personifizierten „Stadtneurotiker“ hat es die italienische Hauptstadt angetan und viele Stars haben sich nicht lange bitten lassen, an seinem Projekt teilzunehmen.

Penelope Cruz, Alec Baldwin oder auch Roberto Benigni gaben sich die Klinke in die Hand. Worum es geht? Um die Liebe mit ihren Irrungen und Wirrungen, Amore pur also. Prompt wurde dem Maestro auf der Pressekonferenz in Rom vorgeworfen, seinen Film zu flach angelegt zu haben und nur die gängigen (amerikanischen) Klischees über Italien zu bedienen: Sonne, amouröse Abenteuer, Pizza und Pasta. Die Journalisten monierten, dass nicht immer alles bella in Italia sei und dass nicht nur in Zeiten der Eurokrise! Woody Allen winkte da jedoch nur müde ab. Kein sozialkritischer Streifen sei seine Intention gewesen, sondern die reine Unterhaltung.

Roberto Benigni nahm den Meister schließlich in Schutz und erzählte von einer Begebenheit während der Dreharbeiten: ein Krankenwagen, der am Set vorbei fuhr, stoppte bei voller Fahrt und laufender Sirene, die Sanitäter stiegen aus und baten überschwänglich um Fotos mit den Stars. Erst danach war wieder an Erste Hilfe für den immer noch wartenden Unglücksraben zu denken, für den die Männer eigentlich im Einsatz waren. Klischees also vor und hinter der Kamera. Sei es drum! Ein Spaziergang durch Rom – und wenn es nur auf der Leinwand ist – lohnt den Kinobesuch doch allemal!

To Rome with love – ab 30. August im Kino

Jessica Löscher für agnieszka-berlin.com

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