Veröffentlicht: Donnerstag, Oktober 27, 2011 von Agnieszka Berlin

Rom hat wieder Rhythmus im Blut

Wenn ich an Jazz denke, dann denke ich an u.a. Louis Armstrong, an Südstaaten-Akzent und New Orleans oder an verrauchte Clubs in New York. Aber im November zieht es die Jazz-Gemeinschaft – wer hätte das gedacht! – in die ewige Stadt, die zum 35. Mal zum Zentrum von Dixieland und Bebop wird.

Manche Dinge verstehen wir nicht und sie berühren uns trotzdem. Ich bin keine große Musikkennerin. Und trotzdem weiß ich, dass der Jazz etwas ganz besonders ist. Nicht der großen Namen oder der bedeutenden Herkunftsgeschichte wegen, sondern weil er ins Blut geht – und ins Herz. Es begeistert mich, wie Musiker das Improvisieren nicht nur zu einer leidigen Lebensnotwendigkeit, sondern zu einer Kunstform erheben. Wie ich finde, eine Einstellung mit Vorbildcharakter!

Vom 8. Bis zum 30. November geben sich Jazz-Musiker aus aller Welt im Parco della Musica die Klinke in die Hand, um die Zuschauer zu begeistern. Mike Stern, Roberta Gambarini oder David Moss sind nur drei der vielen Namen, die das Programm schmücken. Karten sind leicht über das Internet zu bekommen: http://www.auditorium.com/eventi/festival/5073547 .

Im November wird es in der Stadt ruhiger. Die Touristenströme versiegen langsam, die Sonne scheint nicht mehr ganz so selbstverständlich. Für viele beginnt damit die schönste Zeit des Jahres. Man kann die Stadt genießen und dieses Gefühl nur mit Wenigen teilen. Warum das nicht zum Anlass nehmen für eine Reise nach Rom und einen ganz besonderen Abend mit guter Musik!

PS: zum Einstimmen hören Sie doch mal in Mario Biondi’s “This is what You are” hinein…

Jessica Löscher & Agnieszka Berlin für Romaeterna

Be Sociable, Share!

Antworten

Current month ye@r day *