Veröffentlicht: Donnerstag, Juni 10, 2010 von Agnieszka Berlin

Unvergängliche Schönheit

Die kapitolinischen Museen sind für mich die schönsten Museen Roms. Sie sind daneben auch die ältesten der Welt. 1471 schenkte ein Papst den Römern Kunstwerke, besser gesagt, er gab ihnen eher das zurück, was sie in ihrer großen Vergangenheit geschaffen haben. Und sie haben Grandioses geschaffen! Mit einer Gruppe von Lehrern war ich heute in den kapitolinischen Museen. So konnten wir heute die Geburt und die Entwicklung der römischen Kunst während unserer Besichtigung “erleben”. Wir betrachteten den Brutus aus dem IV Jh.v.Chr., waren berührt von der Grazie und Eleganz der esquillinischen Venus (für mich eine der schönsten Statuen überhaupt), beeindruckt von dem Reiterstandbild des Mark Aurel, genossen den unglaublichen Blick auf das Forum Romanum vom Tabularium aus und schmunzelten beim Anblick der Statue der Trinkerin.

Kunst macht müde und so beendeten wir die Besichtigung im Saal der Büsten römischer Kaiser. Ja, Kunst macht müde. Aber die unvergängliche Schönheit der Werke in den kapitolinischen Museen bleibt unvergesslich. Für Gäste mit Sinn für Ästhetik ein absolutes MUSS!

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