Veröffentlicht: Donnerstag, April 29, 2010 von Agnieszka Berlin

“Mein Rom” vom Gianicolo-Hügel gesehen…

Laut UNESCO befinden sich allein in Rom ca. 40% des europäischen Kunst- und Kulturschatzes. Wie soll mann da vermeiden, nur die abgelaufenen Pfade des Massentourismus zu streifen? Ich glaube, Rom sollte man mit dem Herzen sehen…

Für mich ist Rom einzigartig schön. Diese Mischung aus der Geschichte der Adelspaläste, dem Blumenverkäufer Pippo auf der Piazza Campo di Fiori, dem Autoverkehr und dem Gespräch mit Unbekannten in der Bar, den spielenden Kindern auf der Piazza Navona, dem goldenen Licht am späten Nachmittag, den historischen Geschäften… Das alles ist Rom, MEIN Rom.

Mein Rom” heisst auch eine Führung, die ich heute mit einem Ehepaar unternommen habe. Abseits des üblichen Rummels sind wir durch die Gassen spaziert, haben über Kardinäle, Mätressen und Architekten gesprochen, haben optische Täuschungen bewundert und ein absolut einzigartiges Porzellangeschäft aufgesucht. Wir haben einen “Caffé freddo” (espresso mit Zucker, eisgekühlt), eine römische Spezialität,  in der Bar von Angelo getrunken und über das tägliche Leben der Römer gesprochen.

Unsere Führung “Mein Rom” endete auf dem Gianicolo, wie die Römer den Hügel nennen und der für mich persönlich ein besonderer Ort ist. Wir haben uns direkt neben die finnische Botschaft gestellt und herunter geschaut auf die Dächer und Kuppeln Roms. Von hier geschaut, liegt die Stadt zum Greifen nahe… Und als wir uns voneinander verabschiedet haben, konnte ich am Blick meiner Gäste erkennen: sie haben Rom heute mit dem Herzen gesehen!

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